MCQuay-Norris Streamliner


MCQuay-Norris Streamliner

Artikel-Nr.: AC04007

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Das Aluminium-Ei

 

Bei der Firma McQuay-Norris mit Firmensitz in St. Louis, Missouri keimte in der ersten Hälfte der 1930er Jahre der Wunsch nach einer groß angelegten Promotions-Tour auf. Das Unternehmen stellte unterschiedliche Teile für Verbrennungsmotoren her, wie Kontrollleuchten oder spezifische Bolzen, sah sich selbst aber als der größte US-Kolbenringhersteller. In der Firmenzentrale reifte in dieser Zeit der Gedanke, mit einem publikumswirksamen Auftritt von Händler zu Händler zu fahren und während der Tour auch außerhalb der Fachhändlerbesuche für gehörige Aufmerksamkeit zu sorgen.

 

Passend für diesen Werbeauftritt schien den Direktoren ein eigenes, unverwechselbares Auto zu sein, das selbst als Attraktion gelten würde. Mit dieser Vorstellung begann die Realisierung des als McQuay-Norris Streamliner bezeichneten Wagens, der seinen Namen aufgrund der radikal umgesetzten Stromlinienform zu Recht bekam. Vor allem die halbrunde Fronterscheinung der Karosserie zeigte, dass hier sehr restriktiv die Grundsätze der Strömungslehre Berücksichtigung gefunden hatten. Mit einer Geschwindigkeit von knapp 129 km/h (80 mph) war das rundliche Fahrzeug so schnell, dass dem Promotion-Fahrzeug sogar spezielle Hoch-geschwindigkeitsreifen aufgezogen wurden. Verantwortlich für die hohe Top-Speed war neben der guten Aerodynamik in erster Linie die Kraft des eingebauten V8 Ford Flathead Motors mit einem Hubraum von 3,6 Litern Hubraum (221 cubic inches) und einer Leistung von 85 PS. Die von den Vertretern in ihrem Streamlinern aufgesuchten Händler verteilten sich auf Kanada, den USA und Mexiko. Um diese über 100.000 Meilen umfassende Mammutaufgabe bewältigen zu können, ließ McQuay-Norris sechs Stück solcher Promotion-Fahrzeuge anfertigen. Sowohl die Konstruktion als auch die Umsetzung erfolgte bei der Firma Hill Auto Body Metal Company mit Firmensitz in Cincinnati, Ohio. Als Chassis dienten dabei Fahrwerke von Ford, der Radstand betrug 2,84 Meter, vier mechanische Bremsen verzögerte den Wagen und der Aufbau aus Aluminium-Stahl Kombination wurde getragen von einem Holzrahmen.

 

Nachdem die Fahrzeuge in der Zeit von 1933 bis 1934 aufgebaut wurden, gingen sie alle zusammen ab 1934 auf ihre groß angelegte Werbetour. Erst 1940 wurde diese beendet, wobei nicht sicher ist, ob eventuell nicht die Kriegshandlungen zu einer zwangsweisen Einstellung führten. 

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