Gordon Diamond Sedan


Gordon Diamond Sedan

Artikel-Nr.: AC06007

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Der Diamant, der keiner war

 

In den Vereinigten Staaten von Amerika machte sich in den ausgehenden 1930er Jahren der Tüftler H. Gordon Hanson Gedanken darüber, wie der Wendekreis eines Personenwagens reduziert werden konnte. Im Gegensatz zu den europäischen Automobilen waren in den USA die Personenwagen wesentlich geräumiger, größer und auch länger. Dadurch besaßen die US-amerikanischen Autos auch einen enorm großen Wendekreis.

 

Für den Kalifornier Hanson stellte dies einen Punkt dar, den er ausmerzen wollte. Gleichzeitig wollte er aber auch nicht auf die gewohnte Geräumigkeit und Großzügigkeit eines US-Wagens verzichten. Um diese auf den ersten Blick völlig gegensätzlichen Punkte miteinander zu kombinieren, gelangte er zu einer ungewöhnlichen Konstruktion. Seine Idee war, ein Auto nicht wie üblich mit zwei Achsen zu bauen, wovon nur eine lenkbar war, sondern er wählte eine einzelne zentrale mittige Achse und platzierte davor und dahinter jeweils ein einzelnes, lenkbares Rad. Weil diese trapezartige Anordnung nun eben an den Schliff eines Diamanten im weitesten Sinne erinnerte, verwendete H. Gordon Hanson den Namenszusatz Diamond für sein Unikat. Seine Idee zu realisieren begann er 1943, im Jahre 1945 beendete der Konstrukteur sein Auto und bekam eine Straßenzulassung 1947 erteilt. Auf Grund der außergewöhnlichen Radanordnung konnte Hanson auf kein bekanntes Chassis zurückgreifen und musste es selbst anfertigen. Als Antrieb wählte er einen 100 PS starken V 8 Motor aus einem Ford-Truck, den der im hinteren Bereich – zwischen der Achse und dem hinteren Einzelrad – einbaute. Die Kraft des Motors wurde über das Getriebe auf die mittige Achse übertragen. Hanson hatte sein Ziel erreicht, denn der Wendekreis maß nur die Hälfte eines Wendemanövers eines damals vergleichbaren US-Personenwagen.

 

Für die Realisierung seines Traums investierte er einen Zeitraum von 4.000 Arbeitsstunden. H. Gordon Hanson fuhr 95.000 Meilen mit seinem Personenwagen, bevor er ihn im Jahre 1967 an Harrah's Auto Collection veräußerte, ohne jemals ein zweites Exemplar auf die Räder gestellt zu haben.

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